Auf Erholungsphasen beim Muskelaufbau achten

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Erholungsphasen? Für was soll das gut sein, ich will powern! Für alle, die diese Aussage vertreten, eine kurze Bemerkung: Erholungsphasen gehören zum Muskelaufbau, wie die Butter zum Brot! Denn ohne Erholungsphasen kann der Muskel nicht wachsen. Warum das so ist? Weil der Körper Zeit benötigt, beanspruchte Muskelzellen zu reparieren und neue zu bilden! Daher müssen für die Effektivität des Muskelaufbaus die einzelnen Trainingseinheiten und die Erholungsphasen generell in einem gesunden Verhältnis zu einander stehen!

Anfänger gönnen sich nicht ausreichend Erholung

Vor allem Anfänger machen sehr häufig den Fehler, ihrem Körper nicht ausreichend Zeit für die Bildung neuer Muskelzellen zu gönnen und reihen daher ohne Pause eine Trainingseinheit an die andere. In solch einem Fall lässt das gewünschte Ergebnis leider sehr lange auf sich warten und zudem kann es vorkommen, dass der Körper ohne Erholungspausen all zu sehr Übertrainiert wird, was nicht selten eine plötzliche Erschöpfung nach sich zieht. Hierdurch fühlt sich der Sportler dann ausgebrannt und müde und kann im schlimmsten Fall die Motivation für den gezielten Muskelaufbau gänzlich verlieren.

Wie sieht das ideale Verhältnis zwischen Training und Erholung aus?

Hierbei spielt vor allem die Muskelgruppe, die trainiert werden soll, eine wichtige Rolle, denn entsprechend der Ausprägung und Struktur der Muskeln, gestaltet sich auch das Verhältnis zwischen Erholungspausen und Trainingseinheiten. Werden kleinere Muskeln trainiert, wie die Bizeps oder Trizeps, so sollten Erholungsphasen von ungefähr 48 Stunden zwischen den Trainingseinheiten eingeplant werden. Auch empfehlen die Profis häufig, kleiner Muskelpartien höchstens zwei bis drei mal pro Woche zu trainieren. Bei größeren Muskeln, wie sie an den Oberschenkel und im Schulterbereich zu finden sind, raten die Experten zu Erholungsphasen von bis zu 72 Stunden. Bei diesen Muskeln ist daher eine Trainingseinheit pro Woche ratsam.

Das Übertrainieren wird durch Erholung vermieden

Häufig sprechen die Experten und Mediziner von einem Übertrainieren der Muskeln, wodurch verschiedenen Symptome, wie beispielsweise die bereits erwähnte Erschöpfung und Müdigkeit, entstehen können. Weitere klare und häufige Anzeichen für ein Übertrainieren stellen laut der Profis Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und auch Gelenkprobleme dar. Sollte derartige Anzeichen für das Übertrainieren auftreten, muss eine Zwangspause eingehalten werden, bis sich die Symptome wieder legen und die mindestens zwei Wochen dauern muss. Um diesen Zeitverlust und auch die gesundheitliche Gefährdung, welche mit dem Übertrainieren zweifelsohne verbunden ist, zu vermeiden, ist es natürlich generell besser, die Trainingseinheiten mit kurzen Erholungsintervallen zu unterbrechen. Trainieren wie die Profis beinhaltet nun mal das gesunde Verhältnis zwischen gezieltem Arbeiten im Studio und der wichtigen Erholung!

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